07 DE: Der Zug zum Ziel - Bremsbeläge für Züge von der Miba Friction Group

Shownotes

Wie schaffen es Züge, bei Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h sicher zum Stillstand zu kommen und was braucht es, um dabei enormen Kräften, Hitze und extremen Bedingungen standzuhalten? In dieser Episode tauchen wir in die Welt der Bremssysteme im Schienenverkehr ein und zeigen, wie Miba die Grenzen der Reibungstechnologie neu definiert.

Gemeinsam mit Andreas Promberger (Head of R&D) und Roberto Boffelli (Regional Unit Leader Railway) aus der Miba Friction Division sprechen wir darüber, wie moderne Zugbremsen funktionieren und warum sie zu den sicherheitskritischsten Komponenten im Bahnverkehr zählen. Du erfährst, welche enormen Belastungen Bremssysteme aushalten müssen, warum dabei Temperaturen von bis zu 600 °C entstehen und wie speziell entwickelte Reibmaterialien dafür sorgen, dass tonnenschwere Züge auch bei Höchstgeschwindigkeit sicher bremsen können. Außerdem sprechen wir darüber, wie Miba mit einem Startup-Mindset in den Bahnmarkt eingestiegen ist: mit Hochleistungs-Bremsbelägen, einem klaren Fokus auf Total Cost of Ownership und unabhängigen Lösungen als Alternative zu etablierten Systemanbietern.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf zukünftige Entwicklungen von der Reduktion von Bremsstaub über nachhaltigere Materialien bis hin zu modernsten Tests auf einem der größten Dynamometer-Prüfstände. Eine spannende Episode über „Technologies for a cleaner planet“.

Transkript anzeigen

00:00:00: Diese Episode wurde von einem englischen Interview mit KI auf Deutsch übersetzt.

00:00:24: Ein Radsatz hat eine maximale Last von zweiundzwanzig Tonnen und wenn du an einem Ratsatz zwei Bremsscheiben hast, was eine typische Konfiguration ist dann muss jede Scheibe in der Lage sein ungefähr zehn oder elf Tonnen gebremste Masse auf einmal abzubremsen.

00:00:42: Das ist ganz klar eine riesige Masse und eine riesigen Energie und wenn Du auf dreihundertfünfzig Kilometer pro Stunde gehst Dann bist du normalerweise an der Grenze der Scheiben.

00:00:55: Die Beläge erhitzen sich dann auf knapp sechshundert Grad.

00:01:01: Willkommen zu einer neuen Folge von Mieber Insight, dem Tech Podcast von MIEBER für alle Miebergolleginnen und Kollegen und für alle die sich für Technologies for Cleaner Planet begeistern!

00:01:12: Hier sprechen wir über das was man normalerweise nicht sieht – die Technologie in Motoren, Zügen Schiffen Windturbinen Wasserkraftwerken Stromnetzen und vielem mehr.

00:01:23: Unsere Expertinnen und Experten von MIBA erklären, wie unsere Komponenten dabei helfen die Produkte-und Anwendungen unserer Kunden sicherer zuverlässiger und energieeffizienter zu machen.

00:01:34: Und sie zeigen auch warum wir in vielen dieser Spezialgebiete zur technologischen Weltspitze gehören!

00:01:40: In der heutigen Folge geht es um eine Komponente, der du beim Zugfahren dein Leben anvertraust – Die Bremsen und um innovative Bremssysteme für Züge, wie sie funktionieren, was sie aushalten müssen und warum die Systeme von MIBA zu den Innovativsten in ihrer Branche gehören.

00:01:57: Meine Gäste heute sind Andreas Promberger – er ist Head of R&D in der MIBA Friction Division.

00:02:03: Hallo!

00:02:03: Willkommen!

00:02:05: Und Roberto Boffelli?

00:02:06: Er is Regional Unit Leader genau für diese Bremssysteme und sitzt in Italien.

00:02:11: Hallo,

00:02:12: guten Morgen.

00:02:13: Schön dass ihr da seid!

00:02:14: Mein Name ist Ortrun Schandel und ich freue mich euch durch diesen Podcast zu begleiten.

00:02:19: Am Anfang der Folge möchten wir euch beide ein bisschen besser kennenlernen.

00:02:23: Deshalb gibt es jetzt ein paar schnelle Fragen für euch Wie lange seid ihr schon bei MIBA?

00:02:27: Und wie seid ihr dorthin gekommen?

00:02:30: Andreas magst du anfangen?

00:02:31: Danke.

00:02:32: Ich bin seit dreizehn Jahren bei MIBA, davor habe ich bei einem deutschen OEM gearbeitet und mein Lebensmittelpunkt war immer in Oberösterreich.

00:02:42: nach vier Jahren in Deutschland hatte ich das Gefühl jetzt reicht es!

00:02:46: Damals kannte ich MIBA schon aber nicht wirklich im Detail und ich hab dem Head of People & Culture über Singen geschrieben.

00:02:54: Das war meine offizielle Bewerbung, dann haben die Gespräche begonnen und schließlich bin ich in die Friction Division gekommen.

00:03:00: Seitdem bist du hier?

00:03:02: Genau!

00:03:02: Ich hatte hier mehrere Stationen... Die spannendste war wahrscheinlich dass ich in einer kleinen Disruptive Unit war mit der Frage was könnte die Komponente der Zukunft für Mieber sein?

00:03:14: das hatte nichts mit Friction zu tun aber ich bin in der Friction division geblieben weil mein Bauchgefühl gesagt hat Wir haben hier so viele Chancen im Railway-Bereich, besonders dort aber auch generell in Friction.

00:03:27: Dass ich hier bleibe und mein Bestes

00:03:29: gebe.".

00:03:29: Welche Ausbildung hast du?

00:03:30: Was hat dich hierher

00:03:31: gebracht?".

00:03:32: Ich habe eine technische Ausbildung gemacht, htl wie wir in Österreich sagen, in Braunao.

00:03:39: der Schwerpunkt war Softwareentwicklung und danach habe ich gemerkt dass Software vielleicht nicht das ist was sich in Zukunft machen will.

00:03:48: Deshalb habe ich mich für Fahrzeugtechnik in Graz entschieden.

00:03:51: Und diese Kombination aus den eher softeren Skills und dem mechanischen Background war am Ende der entscheidende Punkt, so bin ich dann auch zu dem deutschen OEM gekommen.

00:04:05: Roberto?

00:04:05: Wie ist es bei dir?

00:04:07: Wie lange bist du schon beim Mieber und was hat dich hierher gebracht?

00:04:10: Also, ich bin seit ungefähr zweieinhalb Jahren beim MIEBER.

00:04:14: Ich wurde direkt als Key Account Manager eingestellt und habe im Wesentlichen das Railway Business betreut, wenn man sich entschieden hatte, das Railways Business aufzubauen Davor kannte ich MIBA eigentlich überhaupt nicht, nur ein bisschen.

00:04:31: Weil ich in meinem vorherigen Job Breakdisk-Developer war und wir natürlich immer auf die Konkurrenz geschaut haben.

00:04:41: MIBA ist in den letzten Jahren immer wieder aufgepoppt und ist als neuer Wettbewerber im Feld präsenter geworden.

00:04:50: Deshalb kannte Ich MIBA Und dann, als Robert Öler mich gefragt hat ob ich dazukommen möchte war das für mich eine gute Gelegenheit einen spannenden Job.

00:05:00: Eine spannende Arbeit neu zu starten und ich habe zugesagt.

00:05:05: Welche Ausbildung hast du eigentlich?

00:05:07: Ich bin Maschinenbauingenieur ganz klassisch von einer italienischen Universität allgemein ohne besondere Spezialisierung.

00:05:17: Danach habe ich direkt im Railway-Bereich angefangen zu arbeiten, jetzt seit drei Jahren.

00:05:24: Zuerst als Service Manager.

00:05:26: Das heißt, ich habe im Grunde versucht die Probleme von Bremssystemen allgemein zu lösen und ich hab sie auch gelöst.

00:05:35: Danach wurde ich Konstrukteur.

00:05:37: Ich habe in R&D gearbeitet als Boogie Break Designer also bei der Konstruktion von Bremsscheiben, Bremseinheiten und anderen Bremskomponenten für Fahrzeuge inklusive des pneumatischen Systems.

00:05:51: Danach war ich im Test- und Entwicklungsbereich auf dynamometrischen Prüfständen tätig bis ich am Ende meiner laufbaren Produktleader geworden

00:06:00: bin.".

00:06:01: Also bist du ein echter Railway Mensch?

00:06:04: Ja!

00:06:04: Tatsächlich war das meine erste und letzte Liebe, was Anwendungen betrifft.

00:06:09: Ihr zwei Railway-Leute!

00:06:11: Habt ihr eigentlich einen Lieblingszug oder eine Lieblungsstrecke?

00:06:14: Ich glaube, meine Lieblungstrecke ist die nach Stuttgart weil ich als ich bei dem deutschen OEM war wöchentlich unterwegs war von Salzburg nach Stutthart.

00:06:24: daran habe ich viele Erinnerungen.

00:06:26: und ja...das ist meine Lieblingsstreckel Und

00:06:29: deine?!

00:06:30: Ich wette es gibt schöne Bahnstrecken in Italien.

00:06:32: Eigentlich nicht Wenn ich ehrlich bin, dort wo ich aufgewachsen bin und wo ich heute lebe ist die Bahnanbindung nicht besonders gut.

00:06:41: Deshalb fahren wir fast überall mit dem Auto hin aber aus beruflichen Gründen nehme ich oft die High-Speed Züge die von Mailand in den Süden Italiens fahren nach Neapel oder Salerno Und der ETR eintausend ist im Grunde eines meiner Lieblingsfahrzeuge und auch eine meiner Lieblingrouten.

00:07:02: Wie schnell fährt der?

00:07:03: In Italien, dreihundert.

00:07:05: Aber er ist dafür ausgelegt bis zu dreihundertsechzig Kilometer pro Stunde zu fahren.

00:07:11: Oh das ist ordentlich schnell

00:07:12: oder?!

00:07:13: Ja, ist schön.

00:07:14: Was fasziniert euch am Railway-Sektor?

00:07:17: Nach drei Jahren kann ich sagen dass der Railway Sektor insgesamt eines der interessantesten Businesses überhaupt ist weil du dort so viele Dinge findest und immer etwas Unerwartetes passiert.

00:07:29: Es gibt immer etwas das passiert Ein neues Problem eine neue Herausforderung Etwas das gelöst werden muss Und Ich glaube Das wird nie aufhören.

00:07:39: Seit zwanzig Jahren Ist jedes Mal wieder etwas Neues dabei.

00:07:43: Für mich war es so, als ich angefangen habe zu studieren konnte ich mich entscheiden ob ich nach dem Grundstudium in Automotive Engineering gehe oder in Railway und damals habe ich mich ganz klar für Automotive entschieden weil Automotive so faszinierend ist.

00:08:00: Es ist so viel Emotion in Autos!

00:08:03: Und jetzt auch mehr als zehn Jahre in der Automotive Industrie mag ich Railway aus mehreren Gründen wirklich sehr.

00:08:11: Der erste ist auch diese Cleaner Planet Mission, die wir bei Mieber haben.

00:08:15: Railway trägt ganz klar dazu bei und es ist auch faszinierend!

00:08:19: mit fast vierhundert Kilometern pro Stunde unterwegs zu sein.

00:08:23: Und dabei im Bistro zu sitzen, zum Beispiel ein kleines Bier zu trinken und etwas zu essen – das ist wirklich cool!

00:08:30: Das ist irgendwie Lifestyle.

00:08:32: Und das Produkt selbst muss Kräften und Temperaturen von minus dreißig Grad bis plus vierzig Grad standhalten.

00:08:40: Wirklich beeindruckend auch aus technischer Sicht.

00:08:43: Heute sprechen wir über die Railway-Bremssysteme.

00:08:47: Bevor wir speziell auf die Mieberkomponente eingehen, vielleicht eine ganz einfache Frage an euch.

00:08:53: Wie bremst ein Zug eigentlich?

00:08:55: Wie kommt ein Zug zum Stillstand?

00:08:57: Ja ich nehme die Frage also... Ich mache die lange Geschichte kurz.

00:09:01: der Zugbrems sicher das ist das wichtigste.

00:09:04: Zum Glück

00:09:05: Es gibt im Grunde keine Chance dass der Zug nicht innerhalb der richtigen Distanz zum Stehen kommt.

00:09:11: um ein paar Details zu geben Normalerweise sind die Systeme pneumatisch und es ist ein passives System.

00:09:18: Das heißt, die Luft legt die Bremse nicht an – sie löst die Breamse!

00:09:21: Das ist einfach deshalb so weil der Zug stoppen muss, sobald etwas passiert und keine Luft mehr verfügbar ist.

00:09:29: Deshalb ist alles so ausgelegt dass das sicher ist und jenseits der Pneumatik sind Züge normalerweise mit Bremsscheiben ausgestattet, also im Grunde wie beim Auto.

00:09:40: Mit Bremsätteln die die Bremspelege anlegen, die wir liefern um Wärme zu erzeugen, die die Energie des Fahrzeugs abbaut und es stoppt.

00:09:49: so funktioniert ein Zugbremssystem im Wesentlichen?

00:09:53: dazu muss man sagen dass die meisten Fahrzeuge heute zusätzlich auch mit der elektrodynamischen Bremse Das heißt, die Motoren arbeiten ebenfalls als Bremsen.

00:10:03: Wenn du also die gesamte Bremseenergie betrachtest dann werden normalerweise siebzig Prozent von den Motoren gebremst und dreißig Prozent vom mechanischen Brems.

00:10:15: Aber die mechanische Bremson müssen in der Lage sein im Fall dass der Motor nicht funktioniert den gesamten Zug zu stoppen.

00:10:24: deshalb werden Auslegungen und Dimensionierungen aller Bremssen genauso gemacht.

00:10:28: Bei Zugbremsen wirken also unglaubliche Kräfte, die die Bremsen aushalten müssen.

00:10:32: Richtig?

00:10:33: Kannst du das mit Zahlen oder Hitze oder so etwas konkret

00:10:36: machen?".

00:10:37: Ja es gibt natürlich unterschiedliche Fahrzeuge.

00:10:40: deshalb können die Energien sehr unterschiedlich sein je nachdem ob es eine Metro- oder ein High Speed Fahrzeug ist.

00:10:49: als Referenz Ein Ratsatz hat eine maximale Last von zweiundzwanzig Tonnen und Wenn du an einem Radsatz zwei Bremsscheiben hast, was eine typische Konfiguration ist, dann muss jede Scheibe ungefähr zehn oder elf Tonnen gebremste Masse auf einmal abbremsen können.

00:11:09: Und ja das ist natürlich eine riesige Masse und eine riesig Energie!

00:11:14: Und wenn du bis auf dreihundertfünfzig Kilometer pro Stunde gehst, dann bist du normalerweise an der Grenze der Scheiben.

00:11:24: sehr nah an sechshundert Grad.

00:11:29: Das ist im Grunde die Materialgrenze, denn du kannst für die Scheiben praktisch jeden Stahl nehmen den du willst aber oberhalb dieser Temperatur ist das Material verschlissen und dann sind die mechanischen Performance Eigenschaften nicht mehr vorhanden.

00:11:46: Das is also im Grundde die physikalische Grenze der Fahrzeuge.

00:11:50: Es gibt einige Technologien mit Carbon Fiber oder Carbon Ceramic Brake Disks, aber bisher waren sie nie wirklich erfolgreich.

00:12:01: Das ist in der Anwendung zu

00:12:02: kompliziert.".

00:12:06: um die Temperatur zu senken, denn am Ende geht es um die maximale Temperatur.

00:12:25: Wenn du eine gute Wärmeleitfähigkeit hast kannst du die Temperature herunterbringen

00:12:31: und ihr verwendet Kupfer

00:12:33: kupferbasierte Friction Materialien.

00:12:35: das ist die Matrix Und darin sind dann Friction-Komponenten eingebettet, die NVH verschleiß und damit auch TCO also Total Cost of Ownership adressieren.

00:12:46: Das sind also die Vorteile der MIBA Friction Bremsbeläge.

00:12:49: aber welche weiteren Vorteile gibt es?

00:12:52: Zunächst einmal haben wir zwei davon.

00:12:54: Wir haben den Fixstar, der auf Züge bis zu zweihundert Kilometer pro Stunde ausgerichtet ist Und dann haben wir den Flexstar, der für High-Speed Züge bis vierhundert Kilometer pro Stunde gebaut wird.

00:13:08: Wenn man sich die Kosten für die Unternehmen anschaut, die die ZüGE betreiben, dann kommen mehr als fünfundzwanzig Prozent aus dem Bereich Bremsen.

00:13:16: Denn die Bremse verschleißt und irgendwann müssen die Fahrzeuge ins Service Center.

00:13:22: Und wenn du Reibpaarung erreichst, die länger läuft kannst du die Betriebskosten der Zügee senken!

00:13:28: Also ist TCO die Total Cost of Ownership ein kritisches Element und wir verwenden Materialien, bei denen wir glauben dass sie länger laufen als die der Konkurrenz.

00:13:42: Und wie oft muss man diese Beläge oder die Bremssysteme wechseln?

00:13:47: Bei sehr heißen Speedfahrzeugen werden die Beläger ungefähr einmal pro Jahr ersetzt Je nach Fahrzeug, bei manchen neuen Fahrzeugen, bei denen die elektrodynamische Bremse sehr gut funktioniert einmal pro Jahr.

00:14:00: Bei manchen älteren Fahrzeugen, die aus Wagenverbänden bestehen und bei denen der Elektro-Dynamikbremse nicht so gut ist sprechen wir von einem Wechsel alle drei Monate.

00:14:11: Also tatsächlich ein sehr kurzes Serviceintervall?

00:14:14: Ja!

00:14:15: Ist es!

00:14:16: Aber... Das sind alte Fahrzeuge, alt in Anführungszeichen denn die Lebensdauer eines Zuges liegt bei ungefähr dreißig Jahren oder sogar mehr.

00:14:27: Aber ja sie sind noch im Einsatz.

00:14:30: vielleicht werden Sie in den nächsten Jahren verschrottet aber im Moment läuft es so.

00:14:36: für uns ist das ein gutes Business.

00:14:39: wenn die Beläge öfter ersetzt werden ist das für uns natürlich besser.

00:14:44: Aber euer Ziel ist trotzdem, den Total Cost of Ownership zu senken und langlebigere Bremsenbremssysteme zu produzieren.

00:14:52: Absolut, das ist auch ein Ziel für die Umwelt.

00:14:54: Andreas du hast schon über Fixter und Flexster als Bremsbeläge gesprochen aber das war ja eigentlich eine Neuentwicklung innerhalb von MIBA Friktec denn bevor ihr die kompletten Bremspeläge entwickelt habt, habt ihr nur die Bremselemente geliefert richtig?

00:15:10: Und Ihr seid auch Elementlieferant für verschiedene Fahrzeugarten hier bei MIBA Friktec Reutam.

00:15:15: Wie kam es also dazu?

00:15:17: Warum habt ihr diesen Schritt gemacht, diese Entwicklung?

00:15:20: Ich denke da kommen zwei Punkte zusammen.

00:15:22: Zuerst muss man verstehen was der Mieber-Way ist.

00:15:25: Der Miebergway ist wir wollen hoch entwickelte Komponenten haben und diese Komponenten machen in der Anwendung den Unterschied.

00:15:32: Was wir nicht wollen is eine Commodity bei der du dich nur über den Preis differenzieren kannst.

00:15:38: Wir wollen uns über Leistungen differenziren Und dafür musst du die Anwendungsverstehen die Bedürfnisse des Kunden vollständig versteht.

00:15:47: Und dann kommt die Materialentwicklung dazu, damit du die Formulierung findest, die die Anforderungen erfüllt und dann brauchst du Prozessentwickler die robuste und kosteneffiziente Produktionsprozesse entwickeln.

00:16:03: So ist MIBA in mehreren Märkten und verschiedenen Anwendungen erfolgreich.

00:16:09: Und das wollten wir auch im Railway-Markt versuchen, und der Railway Markt wird aktuell von zwei großen Unternehmen dominiert – und diese Unternehmen liefern das Gesamtpaket.

00:16:19: Sie liefern also die Bremsscheibe, sie liefern die Aktuatoren, sie Liefern die Friction-Beläge….

00:16:25: Als Kunde musst du das ganze Paket nehmen und es ist immer ein Kompromiss!

00:16:29: Wir bei MIBA sind unabhängig und wir können uns auf die Reiperformance fokussieren.

00:16:34: Und dadurch eine bessere Performance liefern als die

00:16:37: Konkurrenz.".

00:16:38: Die Wettbewerber liefern also schon die komplette Systemlösung, jetzt macht ihr dasselbe...

00:16:43: Was ich sagen will, sie liefern die kompletten Bremsanwendungen – alles!

00:16:49: Die Scheibe, die rotiert, die Elemente, die Bremsen, die Aktuierung, das komplette Element in jedem Aber jedes einzelne Element kann nicht das Beste sein.

00:17:01: Wir können uns jetzt nur auf den Friction Pad konzentrieren und sind deshalb unabhängig!

00:17:07: Wir müssen nicht mit einer bestimmten Scheibe arbeiten, wir müssen nicht einen bestimmten Actuator arbeiten – wir können mit allen zusammenarbeiten und es gibt uns mehr Freiheit beim Design und bei der

00:17:18: Entwicklung.".

00:17:19: Das heißt ihr entwickelt und passt eure Bremsbelege individuell an je nach Kunde- und Bremssystem.

00:17:25: Richtig, aber wir versuchen Lösungen zu skalieren.

00:17:28: Wir wollen nicht für jeden Kunden eine einzigartige Lösung entwickeln.

00:17:33: Deshalb haben wir unser modulare System und das nennen wir FixStar und FlexStar.

00:17:38: Aber natürlich müssen wir ein bisschen individualisieren um die wirtschaftliche Skalierung des Produkts sicherzustellen.

00:17:47: Das hängt auch mit dem Wettbewerb und dem Wunsch des Kunden zusammen den TCO also den Total Cost of Ownership zu reduzieren.

00:17:56: Und was Andreas aus technischer Sicht erklärt hat, spiegelt sich natürlich auch im Business wieder.

00:18:02: Wenn du dich in die Lage eines Kunden versetzt der verpflichtet ist ein komplettes Bremssystem von nur einem einzigen Unternehmen zu kaufen und davon nicht abweichen kann dann ist der Preis natürlich fix.

00:18:15: aber sobald das Fahrzeug produziert ist und in die Wartung geht und du dann die Bremspelege kaufen musst verpflichtet ist, die Beläge wieder von genau diesem Anbieter zu kaufen.

00:18:29: Dann beginnt der Preis zu steigen und genau hier wird MIBA vom Markt gebraucht als neuer Supplier, als neurer unabhängiger Player.

00:18:38: denn sobald wir den Zugbetreibern eine alternative Produktlösung für die Wartung der Fahrzeuge anbieten sind sie froh uns zu haben Und wir können uns Marktanteile von diesen großen Unternehmen holen, die heute schon im Markt sind und diese in den nächsten Jahren weiter ausbauen.

00:18:56: Aber definitiv sind wir ein Start-up!

00:18:58: Weißt du?

00:18:58: Wir haben dieses Team gegründet... Die Friction Division gibt es seit ... aber Railway das hat wirklich Start up Charakter Kleines Team neue Märkte neue Produkte.

00:19:10: Wir gestalten damit auch wirklich die Zukunft.

00:19:14: Also seid ihr ein Start-up innerhalb eines bestehenden Unternehmens?

00:19:18: Ja.

00:19:18: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den anderen Kolleginnen und Kollegen, und mit der Struktur und der ganzen Organisation?

00:19:25: Man kann sich vorstellen dass es da Spannungen gibt.

00:19:29: Die Leute sind Standards gewohnt Prozesse klar definierte Rollen und Schnittstellen.

00:19:35: So arbeiten professionelle Unternehmen.

00:19:38: Im Railway Business haben wir nur mit zwei, drei Leuten angefangen und dann auch Roberto an Bord geholt Italiener mit seinem Wissen.

00:19:47: Es ist nicht immer einfach aber genau das ist für mich auch das Spannende im Arbeitsalltag und wir bauen die Organisation auf.

00:19:54: Wir werden also immer standardisierter Aber definitiv ist es herausfordernd Und ich würde sagen wir meistern das ziemlich gut.

00:20:02: Ja dass ist die schöne Geschichte Denn wenn alles okay ist Dann ist alles flach Und hier haben wir Herausforderungen, die wir angehen.

00:20:12: Dinge, die Wir lösen, Probleme, und das ist der Pfeffer in der Soße, der den Job gut

00:20:18: macht.".

00:20:19: Also seid ihr sozusagen der Pfeffer in der Soße von Mieber Frikteck und macht das Leben oder das Business in Reutham spannender.

00:20:26: Wie sieht es mit den anderen Standorten aus?

00:20:28: Mieba hat Standorte weltweit, arbeitet Ihr in Entwicklung- oder Marktentwicklung mit anderen Standorden der Friction Division von MIEBA weltweit zusammen?

00:20:38: Wir haben einen friction Standort in Indien die noch keine Reibelemente für Railway produziert aber Indien ist aus dieser Sicht ein Land in dem sich viel entwickelt Und wir haben auch einige Projekte in der Pipeline, an denen wir arbeiten noch nicht konsolidiert.

00:20:55: Aber wir erwarten in naher Zukunft also in zwei oder drei Jahren dass wir auch für den indischen Markt Breakpads liefern können und ein Unternehmen in Indien zu haben das die Pads dort produzieren könnte hilft der Situation natürlich sehr.

00:21:11: Im Moment ist das noch nicht fix, aber weltweit ist es im Grunde die einzige Möglichkeit.

00:21:16: Weil Railway generell ein sehr schwieriger und sehr statischer Markt ist.

00:21:20: Meeber FreakTech wird für die Produktion der Bremsbeläge zugelassen.

00:21:25: Meebe Freaktech wird die Pads produzieren Und der Railway-Markt erlaubt es nicht so einfach den Produktionsstandort zu ändern wegen der Regeln im Railway Bereich.

00:21:36: Ein ganz einfaches Beispiel Wenn du dir einen Satz Pads anschaust dann sprechen wir von der Größe, von zwei A-Vier Blättern.

00:21:45: Damit bremst du elf Tonnen gebremste Masse und wenn Du versuchst darüber nachzudenken verstehst Du wie wichtig diese Komponente ist.

00:21:54: Und ausgehend von der Komponente selbst ist das komplette Qualitätsproduktions- und Engineeringsystem konsolidiert und eingefroren.

00:22:03: Der Railwaymarkt erlaubt Dir keine Änderungen ohne den Homologationsprozess neu aufzusetzen Und das kostet und normalerweise macht es niemand, weil es sich nicht rechnet.

00:22:15: Diese etablierten Prozesse werden von Europa in wachsende Märkte gehen.

00:22:19: Unsere Aufgabe ist es die Pipeline mit neuen Anwendungen zu füllen.

00:22:25: Deshalb ist Railway für uns so wichtig, weil sie die wachssende Säule von Frikteg ist.

00:22:32: Ich kann mir vorstellen dass Indien ein riesiger Markt ist.

00:22:36: Railway oder Indian Railway sich in den nächsten Jahren stark entwickeln wird.

00:22:40: Indien ist schon heute ein riesiger Railway-Markt, aber der Unterschied ist dass dieser Markt im Grunde Low Speed ist und im Low Speed Bereich werden organische Bremsbelege eingesetzt weil die Energien nicht so hoch sind das man Sintermaterialien braucht.

00:22:58: Erst jetzt entwickelt Indien auch seine High-Speed Flotten.

00:23:03: Und genau dort könnte Mieber mit Sintermaterialien einsteigen, wenn wir auf das gesamte Railway Business in Indien schauen ist es schon riesig.

00:23:13: Es gibt unzählige Fahrzeuge und ein großes Netz aber High Speed kommt erst in dieses Netz hinein Was

00:23:20: für euch interessant ist?

00:23:23: Wie sieht es mit Nordamerika aus?

00:23:25: Nordamerika ist, würde ich sagen ähnlich wie Indien.

00:23:29: Denn dort liegen die Geschwindigkeiten generell bei bis zu zweihundert Kilometern pro Stunde und man hat dort immer mit organischen Materialien gearbeitet.

00:23:40: Erst jetzt gibt es einige neue Fahrzeuge für New Jersey Transit, die bis zu zweihundfünfzig Kilometer pro Stunde fahren sollen und mit Sintermaterialien ausgestattet sind.

00:23:52: Ich habe erfahren, dass das erste Fahrzeug vor kurzem in Betrieb gegangen ist.

00:23:56: Für uns ist es also ein neues Marktpotenzial aber wahrscheinlich ist es jetzt noch etwas zu früh um dort richtig zu

00:24:04: puschen.".

00:24:05: Aber wenn man einmal in einer Kundenbeziehung mit einem Kunden ist dann ist das ein sehr langfristiges Business oder?

00:24:12: Ihr habt uns erzählt, dass Züge oder Fahrzeuge dreißig Jahre in Betrieb sind.

00:24:16: Manche vielleicht sogar länger – wenn man also einmal den Fuß in der Tür hat!

00:24:20: Dann ist man im Grunde da um die Bremssysteme für die nächsten Jahrzehnte zu unterstützen und zu liefern.

00:24:25: Absolut das ist die Stärke des Railway-Marktes und deshalb adressieren wir ihn ja.

00:24:31: in ein Projekt hineinzukommen es wirklich wirklich schwierig.

00:24:35: generell haben wir ein paar Jahre Entwicklung mit ungefähr zehn Meilensteinen und jeder einzelne Meilenstein kann ein No-Go sein.

00:24:45: Du kannst dir also die Spannung vorstellen, wenn du beim achten neunten oder zehnten Schritt bist und dann einen No Go findest.

00:24:53: Dann wirfst du ganz schnell zwei Jahre Arbeit weg aber wir wissen wie wir uns bewegen müssen.

00:24:59: das ist das Gute.

00:25:00: danach wenn du einmal in einem Fahrzeug drin bist Dann bist du drin.

00:25:05: und wenn du drin bist, so wie Andreas gesagt hat wir entwickeln kein billigeres Produkt.

00:25:09: Wir entwickeln das beste Produkt dann ist es normalerweise so dass meine Erfahrung die Kunden zwanzig oder dreißig Jahre bei dir bleiben je nachdem was du machst.

00:25:20: also ganz so einfach wie es aussieht ist es immer noch nicht.

00:25:24: Du musst Lieferzeiten einhalten Immer in Qualität liefern Und das über einen langen Zeitraum zu tun Ist nicht so einfach Das weiß jeder.

00:25:33: Aber MIBA hat genug Erfahrung, um das zu schaffen.

00:25:36: Wie ich verstanden habe ist MIBA ein Unternehmen, dass sich ständig weiterentwickelt.

00:25:41: also waren Fixter und Flexster ein großer Schritt innerhalb von MIBA-Fricktec.

00:25:46: Denkt ihr schon über die nächsten Schritte nach?

00:25:48: Was passiert in Zukunft?

00:25:49: Es gibt einen starken Fokus auf Umwelt, auf Bremsstaub besonders wenn es um Städte geht mit hoher Bevölkerungstichte, wo Luftqualität für die Menschen wichtig ist.

00:26:02: Und dazu gibt es einige Ideen.

00:26:03: und zum Beispiel kommt im Automotive-Bereich der normalerweise der Frontrunner in November XXVI eine neue Gesetzgebung der Europäischen Union, die Bremsstaub begrenzt.

00:26:17: Mit den heutigen Bremsen kann man diese Anforderungen nicht mehr erfüllen.

00:26:21: Also muss man nach Alternativen suchen.

00:26:24: Es könnten Filtersysteme sein, aber am besten wäre es den Staub von vornherein zu vermeiden.

00:26:30: Und dafür könnte man eine gekapselte Bremse verwenden – vielleicht mit Öl laufend?

00:26:35: Dann wäre der ganze Bremsstaub, der entsteht im Öl und nicht in der Luft und am Ende auch nicht in unserer Lunge!

00:26:42: Im Automotivbereich treibt die Gesetzgebung Innovation.

00:26:46: Deshalb arbeiten wir aktuell an Konzepten für die Serie im Automotivebereich Und auch die Vorentwicklung in Trucks und Railway denkt bereits in diese Richtung.

00:26:56: Also kommt noch viel mehr von Mieber-Fricktec!

00:26:58: Hoffentlich,

00:26:59: nicht nur beim Friction Material sondern auch beim Design denn Umwelt bedeutet auch Recyclebarkeit.

00:27:07: In unserem Design gibt es die Möglichkeit dass wir in Zukunft wenn der Bremsbelag verschließen ist die Backplate wieder verwenden könnten und nur das Friction-Element ersetzen, wodurch wir insgesamt den CO² Fußabdruck reduzieren würden.

00:27:25: Auf der anderen Seite zum Beispiel beim Fixstar, wo dieser Prozess nicht möglich ist Arbeiten wir mit einem Unternehmen zusammen einer Gießerei, die in der Lage ist das Material zu recyceln.

00:27:40: Es führen neue Gussprozesse zu verwenden und andere Produkte aus den verschrotteten Bremsbelägen zu regenerieren.

00:27:48: Damit reduzieren wir wieder den ökologischen Fußabdruck was auch in öffentlichen Ausschreibungen und in den Anforderungen der Kunden immer wichtiger wird.

00:27:59: Wenn ich das richtig verstehe, ist es also nicht nur wichtig echte Experten in Materialentwicklung Anwendungstechnik und in der Entwicklung dieser Bremsbeläge zu sein sondern ihr müsst auch.

00:28:10: Die Sicherheit liefern dass eure Bremspeläge wirklich funktionieren und ihr müsst das beweisen!

00:28:15: Und seit kurzem steht MIBAS größter Prüfstand genau hier in Reutham.

00:28:19: Erzähl mir ein bisschen mehr darüber und über seine Funktionen.

00:28:23: Also wir sprechen über Herkules So heißt unser neues Baby.

00:28:27: Das ist eine wichtige Botschaft für das Unternehmen, weil es eine große Investition war um ein Tool zu haben dass in der Railway Friction Industry zwingend notwendig ist.

00:28:38: Aus Business Sicht gibt es keine Chance Dass wir Marktführer sein können ohne einen vollständigen dynamometrischen Teststand zu haben Der in der Lage ist unser Produkt nicht nur für die Entwicklung zu testen, sondern auch für jedes Problem das im Markt auftreten kann.

00:28:56: Wir

00:28:56: haben weltweit mehr als zwanzig Prüfstände weil wir die Anwendungen unserer Kunden testen müssen und für das Railway-Business ist es genauso.

00:29:05: deshalb haben wir in Herkules investiert und das ist wirklich der größte Prüfstand den wir haben.

00:29:10: du kannst dir vorstellen vierzehn Meter lang vier Meter breit und wir haben einen Elektromotor der die Trägheit beschleunigt die die Masse des Zuges simuliert und dann bremst du diese Massen herunter.

00:29:24: Insgesamt haben wir zwanzig Tonnen rotierende Masse, das ist enorm!

00:29:28: Und wir drehen das mit mehr als zweitausend RPM was vierhundert Kilometer pro Stunde simulieren und dort sehen wir dann die sechshundert Grad Plus Und ich bin immer beeindruckt, wenn ich die Kräfte und die Power dieser rotierenden Massen sehe.

00:29:46: Die von unserer Komponente abgebremst

00:29:48: werden.".

00:29:48: Wie

00:29:49: lange dauert dann ein vollständiger Stillstand?

00:29:51: Ein sehr high-speed Fahrzeug das mit dreihundertfünfzig Kilometern pro Stunde fährt muss in ungefähr drei Komma fünf Kilometer zum Stillstand kommen.

00:30:02: Das ist der Bremsweg!

00:30:03: Beeindruckend Roberto du bist jetzt seit etwas mehr als zwei Jahren bei MIBA.

00:30:08: Was gefällt dir am besten an diesem Unternehmen?

00:30:11: Im IBA ist irgendwie eine Familie.

00:30:14: In meinem vorherigen Job habe ich in einem Unternehmen angefangen, das im IBA sehr ähnlich war, fast die gleichen Dimensionen Familien geführt und wenn ich zur Arbeit gegangen bin, war es für mich das gleiche Gefühl also als würde ich zu meiner Familie gehen.

00:30:31: dann hat sich die Situation in den folgenden zwanzig Jahren leider verändert.

00:30:37: Einige multinationale Unternehmen sind gekommen, sie haben andere Unternehmen und die Führung übernommen.

00:30:43: Und in dem Moment war meine Zufriedenheit vorbei weil die Art das Unternehmen zu führen komplett anders war.

00:30:50: Als ich hier zum MIBA gekommen bin habe ich wieder das gleiche Gefühl gefunden dass ich vor zwanzig Jahren hatte als ich angefangen habe zu arbeiten und das ist das was sich an MIBA am meisten schätze.

00:31:01: Natürlich ist es trotzdem ein strukturiertes, multinationales Unternehmen.

00:31:05: Also haben wir auch Bürokratie was normal ist aber ich mag es und ich bin wirklich glücklich.

00:31:11: ganz ehrlich

00:31:11: Und bei dir Andreas du hast bisher etwas mehr Erfahrung als Roberto.

00:31:15: Für mich ist die Kombination und da gibt es mehrere Faktoren Was ich wirklich mag ist diese Freiheit Leistung zu bringen.

00:31:23: Wir haben eine Vision, wir haben eine Mission und wir haben Eine Strategie Und solange du der Strategie folgst, kannst du alles tun von dem du glaubst dass es der richtige Weg ist.

00:31:36: Und auch das Produkt ist faszinierend!

00:31:39: Es scheint nur ein Reibelement zu sein aber am Ende des Tages geht es um Komfort und Bremsen und Beschleunigung.

00:31:46: also der Endkunde kann unser Produkt spüren Und es ist großartig, diesen Impact zu sehen.

00:31:52: Wir sind ein multinationales Unternehmen.

00:31:55: Nächste Woche bin ich also in Indien.

00:31:57: In einem Monat bin ich in den USA diese regionalen Märkte zu sehen mit den Menschen dort zu arbeiten, Insights zu bekommen – das entwickelt mich auch als Person weiter.

00:32:08: und dass alles eingebettet in Oberösterreich ein großartiger Ort zum Leben hier.

00:32:15: Die Struktur des Unternehmens, Familien geführt Denkt in Jahrzehnten und nicht wie Private Equity auf Jahresbasis in Shares.

00:32:22: Das ist definitiv das, was ich hier

00:32:24: mag.".

00:32:24: Wenn unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer das auch mögen – und davon fasziniert sind, wie ihr beide über Mieber sprecht!

00:32:31: Was wäre dann der beste Weg mehr über MIEBER-Frickteck im Besonderen herauszufinden?

00:32:41: Und wir suchen auch nach Leuten.

00:32:43: Wir arbeiten mit Universitäten zusammen.

00:32:46: Letzte Woche haben wir ein Christian Doppler Entwicklungsprojekt mit der TU Graz gestartet, das ist ein fünf-Jahres-Projekt.

00:32:53: Mehrere Studierende arbeiten an diesem Projekt und wir machen das um Expertise herein zu holen aber auch um mit Menschen in Kontakt zu kommen.

00:33:01: Und wir stellen ein,

00:33:02: d.h.,

00:33:03: wenn wir einen ausgeschriebenen Job haben können wir aus dem Pool auswählen.

00:33:08: Roberto Andreas, vielen Dank für dieses wirklich interessante Interview.

00:33:12: Danke dir!

00:33:13: Danke fürs Kommen.

00:33:14: Gemeinsam gestalten wir Technologies for a Cleaner Planet.

00:33:18: Danke fürs Zuhören.

00:33:20: Folgt diesem Podcast gerne auf der Plattform Eurer Wahl.

00:33:23: Ich freue mich wenn ihr bei der nächsten Folge wieder rein hört.

00:33:26: Bis dahin macht's

00:33:55: gut.

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